1. April 2004
Herausgegeben von der Gesellschaft
für Naturwissenschaftliche Archäologie Archaeometrie
![]()
Redaktion:
Prof. Dr. G.A. Wagner, Forschungsstelle Archäometrie der Heidelberger Akademie
der Wissenschaften am Max-Planck-Institut für Kernphysik, Pf 103980, 69029
Heidelberg, Fon: 06221 516-289, Fax: -633, g.wagner@mpi-hd.mpg.de
Editorial
Lehraktivitäten
an Hochschulen
Tagungskalender
Laufende
Forschungsprojekte
Büchertisch
Zeitschriftenbeiträge
Dissertationen
Diplom-, Magister-, Staatsexamensarbeiten
Verschiedenes
Anhang
Fördermöglichkeiten
Studiengänge Archäometrie
Profile
Liebe
GNAA-Mitglieder,
auf
der letzten Mitgliederversammlung, die Rahmen der internationalen Konferenz des
Verbands der Restauratoren (VDR) "Oberflächenreinigung – Material und
Methoden" im Oktober 2003 stattfand, wurde ein neuer Vorstand gewählt, der
nach einer administrativ bedingten Übergangsperiode zu Beginn des Jahres 2004
die Geschäfte der GNAA übernahm. Das Protokoll dieser Mitgliederversammlung ist
unter <www.archaeometrie.de> unter "downloads" einzusehen. Die
Mitglieder des neuen Vorstands wurden schon im der letzten Ausgabe des
Archäometrischen Nachrichtenblattes genannt.
Zunächst
möchte ich den Mitgliedern des scheidenden Vorstandes Dank und Anerkennung für
die geleistete Aufbauarbeit aussprechen. Die GNAA hat sich seit ihrer Gründung
gut entwickelt und national wie international Anerkennung gefunden. Sie ist
schnell gewachsen und scheint sich jetzt auf einem Mitgliederstand von etwa 160
stabilisiert zu haben. Es wurden interessante Tagungen organisiert, Proceedings
veröffentlicht, dieses Nachrichtenblatt etabliert, das sich großer Beliebtheit
erfreut, und seit September 2000 ist die GNAA Mitherausgeber der international
weit verbreiteten Zeitschrift "Archaeometry". Ich denke, dass sich
diese Bilanz sehen lassen kann. Wir werden uns bemühen, diesen Weg weiter zu
verfolgen und die Archäometrie in der Wissenschaft und dem öffentlichen
Bewusstsein weiter zu verankern.
Ich
hatte schon einmal an dieser Stelle formuliert: Im modernen
Wissenschaftsbetrieb braucht ein Wissenschaftszweig vier Dinge, um als
etabliert zu gelten und damit auch in das System der Forschungsförderung
aufgenommen zu werden: Regelmäßige thematische Tagungen, eine Zeitschrift, eine
Vereinigung als Sprachrohr und Ansprechpartner und – last not least – auch eine
akademische Ausbildung. Ich will sie deshalb der Reihe nach ansprechen und die
Aufgaben und Ziele für die kommenden Jahre skizzieren.
Noch
vom "alten" Vorstand wurde im Februar 2004 in Brixen zum zweiten Male
eine gemeinsame Archäometrietagung mit der Associazione Italiana di
Archeometria veranstaltet. Was im Januar 2002 in Bologna mit zunächst wenigen
Beiträgen und Teilnehmern aus dem deutschen Sprachraum sozusagen als Experiment
begann ist in Brixen in erstaunlicher Weise aufgeblüht. Es gab eine rege
Beteiligung nicht nur von mehr als 150 italienischen Teilnehmern sondern auch
von mehr als 50 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. In der Sitzung der
GNAA wurden 13 Vorträge gehalten und 7 Poster präsentiert (insgesamt waren es
wohl mehr als 50). Die 19 Vorträge (davon 9 von GNAA-Mitgliedern) der
Themensitzung mit dem Titel "The linking role of the Alps in past
cultures: An archaeometric approach" werden im Jahr 2005 in einem Heft von
"Archaeometry" gebündelt erscheinen. Als Gastherausgeber konnten G.
Artioli (Milano), R. Krause (Esslingen) und S. Wolf (Fribourg) gewonnen werden.
Besonders erfreulich war der vergleichsweise hohe Anteil an Studenten bei
dieser Tagung, was nicht zuletzt wohl auf die erschwinglichen Teilnahmegebühren
zurückzuführen war, auf die die GNAA gedrängt hatte. Den italienischen Kollegen
gebührt Dank für die Schaffung einer ausgesprochen angenehmen und entspannten
Atmosphäre.
Die
Beiträge für internationale Tagungen sind leider über jedes vernünftige Maß
gestiegen und es wird für Studenten und Postdoktoranden immer schwieriger,
daran teilzunehmen. Das ist nicht nur bedauerlich sondern für ihre Entwicklung
geradezu schädlich. Denn die Präsentation der eigenen Arbeit ist nicht nur
wichtig für ihr Fortkommen und das Ansehen ihrer Institution sondern eine ganz
wichtige Komponente der Ausbildung, unabhängig davon, ob sie später auf
demselben Gebiet oder überhaupt in der Forschung tätig sein werden. Der
Vergleich mit anderen Präsentationen, die Diskussion und der Kontakt mit ausländischen
Kollegen sind unschätzbare Hilfen für die Selbsteinschätzung und oft Ansporn
für Verbesserung und neue Ziele. Aus eigener Anschauung im Iran kann ich gut
beurteilen, welche Nachteile eine heranwachsende akademische Generation
erfährt, wenn sie von der restlichen Welt abgeschnitten ist.
Nun
liegt der Tagungsbeitrag für das internationale Archäometriesymposium in
Zaragoza vom 3. bis zum 7. Mai 2004 bei 300 Euro und immerhin noch 150 Euro für
Studenten. Das nächste Symposium 2006 wird mit Sicherheit auf einem anderen
Kontinent stattfinden mit noch höheren Reisekosten. Das wird für viele
unerschwinglich sein. Leider sind wir nicht, wie größere wissenschaftliche
Gesellschaften, in der Lage, Reisebeihilfen anzubieten. Deshalb entstand in
Brixen spontan die Überlegung, ob man die erfolgreich erprobte Zusammenarbeit
zwischen GNAA und AIAr erweitern und alle zwei Jahre eine europäische
Archäometrie-tagung mit vergleichsweise geringen Teilnahmekosten veranstalten
könnte. Mich würde Ihre Meinung dazu interessieren.
Eine
solche europäische Archäometrietagung soll natürlich nicht die nationalen
Treffen ersetzen, die in vielen Ländern ohnehin regelmäßig stattfinden, sondern
diese alle zwei Jahre bündeln, um auch den jüngeren Teilnehmern ein
internationales Forum anzubieten. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf die
nächste Archäometrietagung in Deutschland aufmerksam machen, die zusammen mit
den Arbeitskreisen Archäometrie in der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft
und der Gesellschaft Deutscher Chemiker in Mannheim stattfinden wird, an dem
Ort im Reiss-Engelhorn-Museum, wo vor dreißig Jahren diese Serie begann.
Seit
dem Maiheft 2004 beteiligt sich die Associazione Italiana di Archeometria an
der Herausgeberschaft von
"Archaeometry". Diese - auch unsere - Zeitschrift hat sich gut
entwickelt mit mehr als 800 Abonnenten und darüber hinaus großer Reichweite.
Leider gibt es gelegentlich, aber doch zu häufig, Probleme mit der
Verteilerfirma, so dass aus unerklärlichen Gründen manche Exemplare unsere
Mitglieder nicht erreichen. In solchen Fällen wenden Sie sich bitte an unseren
Schriftführer R. Krause oder - haben Sie vielleicht vergessen, Ihre neue
Adresse rechtzeitig mitzuteilen? In wenigen Tagen werden wir die
Mitgliederverwaltung auf eine neue Softwarebasis stellen. Dann wird es auch
möglich sein, sich auf der Internetseite selbst anzumelden (auch für Tagungen).
Schauen Sie mal rein - ab Ende April.
Auch
das Archäometrische Nachrichtenblatt erfreut sich großer Beliebtheit, wie man
allgemein hört, und nimmt an Umfang ständig zu. Es hat sich zwar mittlerweile
gut eingespielt, dass zu Beginn von Winter- und Sommersemester dem Redakteur
die archäometrischen Lehrveranstaltungen mitgeteilt werden. Dafür vielen Dank
an die Beitragenden. Dennoch sind von einigen Universitäten keine Meldungen
eingegangen. Ich darf darum bitten, dies gegebenenfalls für die Internetversion
nachzuholen. Auch für andere aktuelle Informationen ist dieses Medium natürlich
nutzbar. Auch dieses Mal sind unter "Verschiedenes" einige Ankündigungen
aufgenommen, auf die ich Sie aufmerksam machen möchte.
Die
akademische Ausbildung in Europa befindet sich in einem grundlegenden Umbruch.
Viele empfinden dies als Gefahr und Bedrohung aber man sollte die Chancen nicht
übersehen. Besonders die kleinen Fächer werden gedrängt, sich zu größeren
Einheiten in der Lehre zusammenzufinden und an vielen Universitäten werden
derzeit neue Konzepte zur Ausbildung in Archäologie diskutiert. Fast immer
spielt dabei auch die naturwissenschaftliche Archäologie eine Rolle. Es liegt
nun an uns, Vorschläge für entsprechende Lehrinhalte und Lehrveranstaltungen zu
machen. Ich glaube auch, dass eine Position für die GNAA erarbeiten sollten,
wie Archäometrie in der Lehre vertreten sein sollte. Vielleicht lässt sich dies
auf der nächsten Mitgliederversammlung in Mannheim diskutieren. Bei Interesse
und Rückmeldungen an mich kann die Diskussion bereits zuvor über das Internet
beginnen, die z.B. unter der Rubrik "Aktuelles" auf der
archaeometrie.de Website verfolgt werden könnte.
In
der Öffentlichkeit ist Archäologie und Archäometrie seit einiger Zeit
"in", wie z.B. die Vortragsveranstaltungen "Hightec für die
Vergangenheit" im September 2003 in Mainz und eine weitere Veranstaltung
der Union der Akademien der Wissenschaften im Dezember 2003 in Bonn zeigten.
Dies wird von den Medien gut aufgenommen; im Dezember 2003 waren bei einer
Pressekonferenz über die Himmelsscheibe von Nebra am Berliner
Elektronensynchrotron (BESSY) mehr als 70(!) Journalisten anwesend. Nicht
umsonst hat der Spektrum-Verlag eine neue Zeitschrift mit dem Titel
"Abenteuer Archäologie" gegründet, deren Verlagskonzept die
Archäometrie ausdrücklich einschließt. Ich denke, wir sollten diesen Rückenwind
nutzen und regelmäßig auch auf unsere Gesellschaft aufmerksam machen. Wir haben
ein Plakat produziert, das insofern "zeitlos" ist, als es keine
Termine enthält sondern nur auf die Archäometrie und GNAA aufmerksam machen
will. Bei Interesse und Bedarf kann dieses bei mir oder beim Schriftführer
angefordert werden. Bei der Jahrestagung in Mannheim wird es an GNAA-Mitglieder
kostenlos abgegeben werden. Ein ähnlich gestalteter Flyer wird demnächst
produziert und kann dann bei Bedarf, z.B. zur Auslage bei Veranstaltungen,
ebenfalls angefordert werden.
Ernst
Pernicka
Lehraktivitäten an Hochschulen
Basel, Universität, Institut für Prähistorische und
Naturwissenschaftliche Archäologie, SS 04, www.unibas.ch/arch/
keine Meldung
Bayreuth, Lehrstuhl Geomorphologie, Universität
Bayreuth, SS 04
L. Zöller, M. Fuchs, U. Hambach: Datierungsmethoden für das Quartär und ihre
Anwendung. Seminar / Vorlesung.
Bochum, Ruhr-Universität,
Institut für Geologie, Mineralogie und Geophysik, SS 04
Hauptmann, A. , Maresch, V., Prange, M., Schmahl, W.: Materialanalysen in
der Archäometrie V+, 3 SWS
Hauptmann, A.: Archäometallurgie des Kupfers und des Goldes V, 2 SWS
Bonn, Universität,
Helmholtz Institut für Strahlen- und Kernphysik, SS04, http://www.iskp.uni-bonn.de/gruppen/mommsen/top.html
Archäometrie, Naturwissenschaftliche Methoden in der Archäologie, Seminar, 2
SWS, Do, 14 - 16, Seminarraum, Institut für Vor- und Frühgeschichtliche
Archäologie
Clausthal,
Institut für Anorganische und Analytische Chemie, TU Clausthal; SS 2004
Brockner, W.: Archäometrie I: Datierungsmethoden in der Archäometrie
(Fortsetzung vom WS 2003/04)
Vorlesung im Studium Generale und im Vertiefungsfach Anorganische Chemie
Frankfurt,
Universität, WS 03/04,
http://www.rz.uni-frankfurt.de/zsb/stud_ang.htm
keine Meldung
Freiberg TU
Bergakademie Freiberg, Institut für Archäometrie, SS 04
Vorlesung "Archäometallurgie", E. Pernicka.
Vorlesung "Organische Materialien", E. Pernicka.
Praktikum "Archäometrische Untersuchungsmethoden", E. Pernicka.
Seminar "Archäometrisches Seminar" (Neuere Arbeiten zur
Archäometrie), E. Pernicka, M. Bartelheim
Fribourg/, Schweiz,
Universität, WMineralogisches Institut,
www.unifr.ch/geoscience/mineralogie,
WS 04/05,
8. - 12. 11. 2004 Archäometrie IV (Metallurgie) Dozenten: Lic.phil. Fasnacht,
Dr. Serneels
14 - 18. 2. 2005Archäometrie VI (Botanik, Zoologie) Dozenten: Dr.es Brombacher,
Deschler-Erb, Hüster-Plogmann, Kühn
7. - 11. 3. 2005 Archäometrie V (Prospektion) Dozenten: Prof. Chapellier, Dr.
Gex
Diese Blockkurse finden am Departement für Geowissenschaften,
Mineralogie-Petrographie der Universität Freiburg, Schweiz, statt. Zielpublikum:
Studierende der Archäologie sowie an Weiterbildung interessierte Personen von
Museen und kantonalen archäologischen Diensten. Kosten pro Kurs für
Nicht-Studierende: 200.- sFr. Eine detaillierte Dokumentation wird bei
Kursbeginn gegen Bezahlung abgegeben. marino.maggetti@unifr.ch
Göttingen, Universität, Institut
für Zoologie und Anthropologie, Historische Anthropologie und Humanökologie,
SS 04, http://www.anthro.uni-goettingen.de/lehrangebot.html
keine Meldung
Heidelberg, Universität, Max-Planck-Institut für
Kernphysik
U.A. Glasmacher, A. Kadereit, G.A. Wagner: Archäometrisches Kolloquium, Di
10-12
London, Institute
of Archaeology, UCL, http://www.ucl.ac.uk/archaeology
keine Meldung
Mainz, Universität, Institut für Anthropologie
(Humanbiologie), SS 04, www.uni-mainz.de/FB/Biologie/Anthropologie/start.html
Allgemeine
und Molekulare Genetik für Anthropologen, Vorlesung; 2 SWS; ECTS: 2; (für HF
Magister -Studierende); Mi, 10:15 - 12:00, Hs Anthropologie; Vorbesprechung:
28.4.2004, 10:15 Uhr, Hs Anthropologie, Zischler H.
Evolution
des Menschen, Vorlesung; 3 SWS; ECTS: 3; Do, 9:15 - 12:00, Hs Anthropologie;
Beginn: 29.4.2004, Henke W., Zischler H.
Prähistorische
und Historische Anthropologie, Vorlesung; 1 SWS; ECTS: 1; Mo, 14:15 - 15:00, Hs
Anthropologie; Vorbesprechung: 26.4.2004, 14:15 Uhr, Hs Anthropologie, Alt
K.W., Kemkes-Grottenthaler A.
Einführung
in die Anthropologie, Übung; 2 SWS; Schein; ECTS: 4; Di, 13:15 - 15:00, Hs
Anthropologie; Vorbesprechung: 27.4.2004, 13:15 Uhr, Hs Anthropologie Alt K.W.
FI:
Methoden der Physischen Anthropologie, Übung; 4 SWS; ben. Schein; ECTS: 8; Do,
13:15 - 17:00, SR Anthropologie; Vorbesprechung: 29.4.2004, 13:15 Uhr, Hs
Anthropologie Alt K.W. mit
Kemkes-Grottenthaler A.
FI:
Methoden der Molekularen Anthropologie, Übung; 2 SWS; ben. Schein; ECTS: 4;
Eingangsklausur; Blockpraktikum 2.8.-13.8.2004; Vorbesprechung: 30.4.2004,
14:00 Uhr, Hs Anthropologie, Alt K.W. mit Burger J., Bramanti B.
Osteologie,
Übung; 3 SWS; ben. Schein; ECTS: 6; Mo, 9:15 - 12:00, Hs Anthropologie;
Vorbesprechung: 26.4.2004, 9:15 Uhr, Hs Anthropologie, Alt K.W.
Humanbiologische
Übung für Lehramtskandidaten, Übung; 4 SWS; Schein; ECTS: 8; Mi, 14:15 - 18:00,
Hs Anthropologie; Vorbesprechung und Beginn: 28.4.2004, Henke W.
Demographische
Übung, Übung; 2 SWS; Schein; ECTS: 4; Lehrveranstaltung im Studienmodul
'EuroMir'; Do, 14:15 - 16:00, Hs Anthropologie; Vorbesprechung: 29.4.2004,
14:15 Uhr, Hs Anthropologie, Henke W.
Besiedlungsgeschichte
Amerikas, Hauptseminar; 2 SWS; interdisziplinäre Veranstaltung; Mo, 15:15 -
17:00, Hs Anthropologie; Vorbesprechung: 26.4.2004, 15:15 Uhr, Hs
Anthropologie, Alt K.W., Gronenborn D.
Paläopatholopgie
und Epidemiologie, Seminar; 2 SWS; Schein; ECTS: 4; Do, 16:15 - 18:00, Hs
Anthropologie; Vorbesprechung: 29.4.2004, 16:15 Uhr, Hs Anthropologie, Henke W.
München, Ludwig-Maximilians Universität, Institut für
Allgemeine und Angewandte Geophysik, SS 04,
keine Meldung
Stuttgart, Staatliche
Akademie der Bildenden Künste, SS 04
keine Meldung
Tübingen, Universität, Institut für Ur- und
Frühgeschichte, Abt. Ältere Urgeschichte und Quartärökologie, SS 04, http://www.uni-tuebingen.de/uni/afa/index.html
S. Riehl: Archäobotanische Übungen I, 2std. (Zeit n.V.)
H.-P. Uerpmann: Einführung in die Archäobiologie, 2 std., Di 9 - 11 Uhr
B. Urban, S. Schiegl: Methoden der Phytomikroanalyse an Sedimenten und Böden
extremer Klimate (Seminar mit Übungen), 2st. als Blockkurs (Zeit n.V.)
Wien, VIAS-Vienna
Institute for Archaeological Science, SS 04, http://data.univie.ac.at/pers?pkey=9709
keine Meldung
Würzburg,
Universität, SS 04
Veranstaltungen aus dem Studienplan der Mineralogie für Studenten der
Altertumswissenschaften mit Neigungs- oder Nebenfach Geowissenschaften.
Spezielle Archäometrie-Vorlesung erst im WS. Nebenfachstudium Mineralogie für
Studenten der Altertumswissenschaften:
http://www.uni-wuerzburg.de/mineralogie/schuessler/html/studienberatung.html#Nebenfacharchologie
Tagungskalender
13.
– 17.04.2004, Greifswald
Hugo
Obermeier-Gesellschaft, Jahrestagung
Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität
Schwerpunktthema Geoarchäologie
Kontakt: Dr. Th. Terberger, UFG, Greifswald, Tel. 863243,
terberge@uni-greifswald.de
23.04.2004, Erbach i. Odw.
Jahrestagung des
International Centre of Ovory Study „Elfenbein und Kunst“
Kontakt: A. Banerjee, Institut für Geowissenschaften, JGU Mainz,
Banerjee@mail.uni-mainz.de
3. – 7.05.2004, Zaragoza, Spanien
35th
Symposium on Archaeometry http://www.archaeometry2004.info.
Kontakt: J. Perez-Arantegui, Dpto. Química Analítica, Facultad de Ciencias.
Edificio D. 1ª planta, Universidad de Zaragoza. 50009 Zaragoza (Spain), Tel: 34
976 76 22 55; Fax: 34 976 76 12 92; jparante@unizar.es
22.- 23.05.2004, Tübingen.
Eastern Mediterranean/ Near Eastern Geoarchaeology
Meeting
Conference committee: Nicholas Conard, Katleen Deckers, Markus Fuchs, Paul
Goldberg and Solveig Schiegl
Kontakt: M. Fuchs, Fachgruppe Geowissenschaften, Lehrstuhl
Geomorphologie, Universität Bayreuth, , D-95440
Bayreuth, Fon: ++49 (0)921 552267, Fax: ++49
(0)921 552314, markus.fuchs@uni-bayreuth.de
1.
– 5.06.2004, Amberg
77. Verbandstagung des
West- und Süddeutschen Verbands für Altertumsforschung
Kontakt: West- und Süddeutscher Verband für Altertumsforschung c/o
Reiss-Engelhorn-Museen, Zeughaus C5, 68159 Mannheim
20.
– 28.08.2004, Florenz, Italien
32nd International
GeologicalCongress,
Symposium Session T-16.01 "Geoarchaeometry: geomaterials in cultural
heritage", http://www.32igc.org
Kontakt: M. Maggetti, marino.maggetti@unifr.ch
16. – 18.09.2004, Dubrovnik,
Kroatien
THE BEST IN HERITAGE
is a major international forum which provides a promotional spotlight on the
most professionally creative and educational heritage developments all over the
world. It is a unique gathering of heritage expertise and international
exchange of ideas. The gathering provides an international platform of
promotion for the most innovative and successful heritage developments
internationally. The projects presented are representative of the best work in
museums, art galleries, landscape interpretation, historic buildings,
communication, presentation and publication.
Kontakt: Prof. Dr. Tomislav Sola, The Best in Heritage, Kresimirov trg 7, HR-10
000 Zagreb, Croatia, Tel/fax : +38514550424, Mob. phone : +385 (0)98468158, http://www.TheBestInHeritage.com,
info@thebestinheritage.com
20. – 26.09.2004 Adana, Türkei
12th International Meeting on Soil Micromorphology, http://ziraat.cu.edu.tr/imm/
Kontakt: Prof. Dr. Selim Kapur, Departments of Soil Science and Archaeometry,
University of Cukurova, Balcali, 01330, Adana –Turkey, e-mail: kapur@cu.edu.tr,
tel. +90
322 338 60 84-89 / 2220_2692, fax: +90 322 338 66 43
6. - 9.10.
2004, Mannheim
Archäometrie und
Denkmalpflege 2004
Jahrestagung des Arbeitskreises Archäometrie und Denkmalpflege der DMG, des
Arbeitskreises Archäometrie der GDCh und der Gesellschaft für
Naturwissenschaftliche Archäologie – Archaeometrie (GNAA) in den
Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim
Kontakt: Vor-Ort-Organisation: ernst.pernicka@am.tu-freiberg.de
Allgemeine Organisation (Anmeldung, Tagungsbeiträge, Tagungsband etc): uli.schuessler@mail.uni-wuerzburg.de
Aktuelle Informationen zur Tagung finden Sie außerdem auf den Webseiten der
Veranstalter, http://www.uni-wuerzburg.de/mineralogie/schuessler/arbeitskreis/index.html,
http://www.archaeometrie.de/,
http://www.ak-archaeometrie.de/archaeometrie/index.html,
Informationen zum Tagungsort finden Sie unter http://web.mannheim.de/museen-archiv/reiss-engelhorn-museen/index.de.htm, www.mannheim.de
5.
– 7.11.2004, Trebgast
10. Lumineszenz- und
ESR-Datierungskolloquium
Kontakt: M.
Fuchs, Fachgruppe Geowissenschaften, Lehrstuhl Geomorphologie, Universität
Bayreuth, , D-95440 Bayreuth, Fon: ++49 (0)921 552267,
Fax: ++49 (0)921 552314, markus.fuchs@uni-bayreuth.de
21.
– 23.10.2004, Hannover
Jahrestagung des
Nordwestdeutschen Verbandes für Altertumsforschung
Information: Dr. G. Isenberg, Westfälisches Museum für Archäologie, Rothenberg
30, 48143 Münster, Fon 0251 5907-286, Fax –211
3.
– 5.11.2004, Wien
Archäologie und Computer
Kontakt: W. Börner, Magistrat der Stadt Wien, Magistratsabteilung 7 – Kultur,
Referat "Kulturelles Erbe" – Stadtarchäologie,
Friedrich-Schmidt-Platz 5/1, A-1080 Wien,
Tel. 0043(0)14000 81176, Fax: 0043 (0)1 4000 99 81177
kongrarchae@m07.magwien.gv.at, http://www.wien.gv.at/archaeologie/workshop/index.htm
10.
– 12.11.2004, Berlin
EVA 2004 Elektronische Bildverarbeitung &
Kunst, Kultur, Historie
Staatl. Museen zu Berlin, Preußischer Kulturbesitz, Kulturforum Potsdamer Platz
Kontakt: K. Geissler, GFaI e.V., Rudower Chaussee 30, 12489 Berlin, geissler@gfai.de,
www.eva-berlin.de
16. - 19.02. 2005 Ljubljana
Conservation and Restoration Today
Kontakt: Nada Madzarac, Museum of Modern Art
4.
– 8.04.2005 Frankfurt/Oder
5. Deutscher Archäologenkongress
Hörsaalgebäude der Europa-Universität Viadrina
Information: Dr. G. Wetzel, Wünsdorfer Platz 4-5, 15838 Wünsdorf, Guenter.Wetzel@BLDAM.Brandenburg.de.
28. – 30.04.2005, London
Metallurgy – a touchstone for cross-cultural
interaction,
The British Museum, Dept. of Conservation, Documentation nad Scienc
Kontakt: Susan La Niece, Ian Freestone, Duncan Hook, Janet Lang, Nigel Meeks, Scientific Research, The British
Museum, London WC1B 3DG, UK, slaniece@thebritishmuseum.ac.uk
15. – 19.05.2005, Lecce, Italien
8th
International Conference on “Non-Destructive Testing and Microanalysis for
the Diagnostics and Conservation of the Cultural and Environmental Heritage”
Kontakt: Concetto Parisi CP 30050 – RM 47, I-00100 Rom, art2005@beniculturali.it,
http://www.dsm.unile.it/art05
21. – 25.09. 2005, Wien
6th International Congress on Lasers in the Conservation of
Artworks, LACONA VI,
Kontakt: Congress Secretariat, LACONA VI, Amtswerkstätten für Kunstdenkmale
Bundesdenkmalamt, Arsenal Objekt 15 Tor
4, A-1030 Vienna, Austria, Tel.: +43 (0) 1 7982146 37
Fax.:+43 (0) 1 7982146 49, e.mail: office@lacona6.at, homepage: www.lacona6.at
(ailable April/May 2004)
Nasca: Entwicklung und
Adaption archäometrischer Techniken zur Erforschung der Kulturgeschichte –
Chronometrischer Teil (S. Greilich, B. Kromer, I. Unkel, G.A.
Wagner/Heidelberg), BMBF-NTG gefördert
Genese und Geochronologie
mittel- bis spätquartärer litoraler Sedimente an den Küsten Süditaliens:
Lumineszenzdatierungen und sedimentologisch-mineralogische Untersuchungen“ (H. Brückner,
A. Zander, Universität Marburg, A. Fülling,
Universität Frankfurt), DFG-gefördert (http://www.uni-marburg.de/geographie/HPGeo/einrichtungen/Geolabor/chronolunt_strandterrassen_sueditalien.htm).
Küstenmorphologische
Untersuchungen als Beitrag zur Deglaziationsgeschichte des Andréelandes,
Spitzbergen, im Spätglazial und Holozän. (Verbundprojekt SPE 99 mit Kollegen
von sechs anderen deutschen Universitäten; H. Brückner, E. Zippel,
Universität Marburg), DFG-gefördert.
Al Madam Projekt,
Sharjah/V.A.R. - Chronometrischer Teil. (B. Kromer, G.A. Wagner/Heidelberg
& H.-P. Uerpmann/Tübingen.
Al Madam Projekt,
Sharjah/V.A.R. - Geoarchäologischer Teil. (B. Kromer, G.A. Wagner/Heidelberg
& H.-P. Uerpmann/Tübingen.
Nasca: Entwicklung und
Adaption archäometrischer Techniken zur Erforschung der Kulturgeschichte –
Geoarchäologischer Teil (B. Eitel, B. Mächtle, G. Schukraft, U.A. Glasmacher,
A. Kadereit, B. Kromer, I. Unkel, G.A.
Wagner/Heidelberg), BMBF-NTG gefördert
P. Goldberg, S.
Schiegl & N. J. Conard: Mikromorphologie des Hohle Fels bei Schelklingen,
Schwäbische Alb; Goldberg & Conard: Mikromorphologie des
Geienklösterles bei Blaubeuren, Schwäbische Alb;
P. Goldberg
& N. J. Conard: Mikromorphologie von Baaz (epipaläolithisch, Syrien)
S. Schiegl:
Geoarchologie von Sibudu, südafrikanische Middle Stone Age-Fundstelle
(Mineralogie, Mikromorphologie, Phytolithenanlysen, organische Petrologie in
Zusammenarbeit mit Dr. Bertand Ligouis, LAOP Tübingen (www.laop-consult.de)
K. Deckers:
Interaktionen zwischen Menschen und ihrer Umwelt in Nordost-Syrien: eine
geoarchäologische und anthrakologische Annäherung.
Oman: Oasenbewirtschaftung,
Paläoklima und Morphodynamik im Holozän (A. Bürkert, M. Fuchs,) – DFG gefördert
S-Afrika:
Chronostratigraphie paläolithischer Fundplätze in Geelbek / S-Afrika (N.
Conard, M. Fuchs, P. Felix-Henningsen) - DFG-gefördert.
Türkei: Geoarchäologische Untersuchungen in Phrygien /
Türkei - Rekonstruktion anthropogen bedingter Landschaftsveränderungen.
(M.Fuchs, P. Lampe) – DFG gefördert.
Oberfranken:
Kolluviendatierung als Schlüssel zur Rekonstruktion anthropogener
Landschaftsnutzung seit dem Neolithikum in Oberfranken (M.Fuchs) – Gefördert
durch die Oberfrankenstiftung.
Sr-Isotopenanalyse - Studien
zum Potential einer naturwissenschaftlichen Methode zur Erfassung von Mobilität
in der Ur- und Frühgeschichte. C. Knipper, Ur- und
Frühgeschichte/Tübingen.
Taphonomie
der Aurignacienhorizonte des Geißenklösterles (Achtal, Schwäbische Alb). G. Dippon, Ur- und
Frühgeschichte/Tübingen.
Geoarchäologische
Untersuchungen in der Sumererstadt Uruk, Südirak, und ihrer Umgebung“ (H. Brückner),
gefördert durch das DAI Berlin
Geoarchäologische,
sedimentologische und morphodynamische Untersuchungen im Mündungsgebiet des
Großen Mäanders, Westtürkei (H. Brückner, M.
Müllenhoff, M. Handl, Marburg), DFG-gefördert (http://www.uni-marburg.de/geographie/HPGeo/einrichtungen/Geolabor/tuerkeiprojekt.html)
Holozäne
Landschaftsgenese im Einzugsgebiet des oberen Dnister unter besonderer
Berücksichtigung der fluvialen Dynamik und der Humaninfluenz (H. Brückner,
M. Huhmann/Marburg), BMBF-UNESCO-gef. (http://www.uni-marburg.de/geographie/HPGeo/forschung/Ukraine/Haupt.htm, http://www.dnister.de).
Neutronenaktivierungsanalysen (NAA) zur
Herkunftsbestimmung von ausgewählten Stücken aus Grabungen, bes. a) im
Rheinland und Sachsen und benachbarter Gebiete (röm. Keramik, Steinzeug) und b)
im Mittelmeerraum (mykenische, hellenistische Keramik) (H.Mommsen/Bonn)
Römische
Baukeramik und Ziegelstempel ((J. Dolata / siehe Profile / LfD Mainz, G.
Schneider, H.G. Bartel, H.J, Mucha, B. Paz und C. Swart / Berlin, M.Daszkiewicz
/ Warschau, G. Klein und J. Brandt / Höhr-Grenzhausen)
Geochemische
Untersuchungen an mittelalterlichem Steinzeug (Th. Schifer/Freiberg)
Doktorarbeit
Geochemische und mineralogische
Klassifizierung von Keramik vom Tell Zera’a, Jordanien (D. Vieweger,
Wuppertal/W. Auge, Wuppertal/A. Hauptmann, Bochum)
Modellhafte Anwendung der
Laserstrahltechnologie zur Reinigung von national wertvollen umweltgeschädigten
Kulturgütern aus Metall: Ansprechpartner P. Mottner, Fraunhofer ISC (gefördert
von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt)
Entwicklung von modellhaften Restaurierungsmethoden
für umweltgeschädigte glasierte Ziegel und Terakotten an national bedeutenden
Kulturdenkmalen Norddeutschlands: Ansprechpartner H.-J. Schwarz, Norddeutsches
Zentrum für Materialkunde von Kulturgut e.V. (ZMK), Hannover oder P. Mottner,
Fraunhofer ISC (gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt)
Erarbeitung von modellhaften
Aufbewahrungsbedingungen und Restaurierungsmethoden für stark umweltgefährdete
archäologische Gläser national bedeutender Sammlungen: Ansprechpartner H. Römich,
Fraunhofer ISC (gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt)
Archäokeramologische
Auswertung der Keramikfunde vom Neolithikum bis in die christliche Periode in
der Region des 4. Katarakts, Sudan (M. Daszkiewicz/ siehe Profile/ARCHEA/Warschau,
E. Kolosowska u. H. Paner/Gdansk, G. Schneider/Berlin), gefördert vom
Archäologischen Museum, Gdansk
Klassifizierung von Keramik
aus Teotihuacan (M. Daszkiewicz/ siehe Profile/ARCHEA/Warschau,
S.Lopez Varela/Mexico, S. Sugiyama/Japan, G. Schneider/Berlin)
Chemische, mineralogische
und technologische Untersuchung von Keramik, Steinobjekten und Schmuckperlen
des 3. Jt.v.Chr. von Tell Bia, Syrien (M. Daszkiewicz/ siehe Profile/ARCHEA/Warschau,
G. Schneider u. P. Miglus/Berlin), DFG gefördert
Referenzgruppen für römische
Keramik in Germanien (G. Schneider/Berlin, B. Liesen/Xanten, S.
Biegert/Frankfurt u.a.)
Lokalisierung von
Werkstätten gestempelter italischer Sigillata: Funde aus Dangstetten u.a. (G.
Schneider/Berlin, M. Daszkiewicz/Warschau, K. Roth-Rubi/Bern u.a.), DFG
gefördert
Klassifizierung von lokaler
Keramik und vernice nera von Aquileia, Nord-Italien (G. Schneider/Berlin, M.
Daszkiewicz/Warschau)
Analytische Untersuchungen an
Obsidianartefakten aus Loryma/Türkei mit Hilfe der Elektronenstrahl-Mikrosonde
und der Laserablations-ICP-Massenspektrometrie (Brätz/Würzburg,
Gerber/Heidelberg, Held/Würzburg, Schüssler/Würzburg).
Mittelalterliche Glasproduktion im
nördlichen Reinhardswald (Recker/Wiesbaden, Schüssler/Würzburg)
Mittelalterliche Glasproduktion in
Glashütten/Taunus (Steppuhn/Kiel, Berg/Glashütten, Schüssler/Würzburg,
Christensen/Würzburg)
Geochemische
Charakterisierung von Obsidianvorkommen in Armenien (K. Kasper, E. Pernicka/
Freiberg).
Raman- und IR-spektroskopische Untersuchungen/Charakterisierungen
von mittelalterlichen weißen und gefärbten Putz- und Mörtelmaterialien aus
Stadtgrabungen in Goslar und Braunschweig (in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. H.
Rötting M.A., Braunschweig, Wolfenbüttel).
Mineralogische und chemische
Zusammensetzung altneolithischer Steinbeile in Mitteleuropa
(Christensen/Würzburg, Petrasch/Tübingen, Ramminger/Frankfurt,
Schüssler/Würzburg u.a.)
Kohlenstoffisotopie und
Röntgendiffraktometrie von archäologisch relevanten Kalksamen (S. Mittmann, K. Pustovoytov,
S. Riehl, Tübingen), BMBF-NTG gefördert
Großbauten des römischen
Mainz: Drususstein – Bühnentheater – Rheinbrücke – Aquädukt (G. Rupprecht und
J. Dolata/ siehe Profile/LfD/Mainz)
Fortlaufende Untersuchungen archäometallurgischer Funde (vorallem
Metalle und Schlacken; 11./12. Jh.) der Grabung Riefenbach (nahe Bad Harzburg,
Harz) im Hinblick auf die Verhüttungsprozesse und die Erzherkunft. (L.
Klappauf/Goslar, W. Brockner und Ü. Olgay/ Clausthal).
Untersuchung/Charakterisierung archäometallurgischer Funde (Erze,
Metalle, Schlacken) der Grabung Schnapsweg (in der Nähe der
Innerste-Talsperre). (L. Klappauf/Goslar, W. Brockner und Th. Bolek/Clausthal).
Archäometallurgische Studien zur frühen
Eisengewinnung und –verarbeitung in Jordanien (Y. Al-Amri/University of Irbid,
Jordanien, A. Hauptmann/ Bochum). DAAD-Stipendium
Archäometallurgie und Montanarchäologie
in Georgien (I. Gambaschidze, I. Dschaparidze/Tbilissi, A. Hauptmann, M.
Prange, Th. Stöllner, Ü. YalcinBochum). Unterstützt von der VolkswagenStiftung
Gefügekundliche Untersuchungen an
ausgewähltem Silberschmuck des sog. „Schatzfundes vom Fuchsenhof“ (SG
Freistadt, Oberösterreich; etwa 13. Jh. n. Chr.) zur Klärung der Be- und
Verarbeitungstechniken. (S. Kaufmann & W. Brockner/Clausthal und B.
Prokisch/Linz), partielle Finanzierung durch Drittmittel.
Prähistorische
Kupfermetallurgie in Zambujal (Portugal): Von der Erzlagerstätte zum
Fertigprodukt (H. Parzinger/ Berlin, M. Kunst/ Madrid, M. Bartelheim, R.
Müller/ Freiberg, G. Goldenberg/ Freiburg, unterstützt von der DFG)
Copper metallurgy in Late Bronze Age
urban settlements at Cyprus (A. Hauptmann, R. Maddin, J. Muhly, V.
Kassianidou), unterstützt von INSTAP
Frühe Bleigewinnung in
Westfalen und im Rheinland (A. Baumann, M. Bode, A. Hauptmann, M. Prange)
Untersuchungen zur
prähistorischen Buntmetallgewinnung im Zentraliran mit geochemischen Methoden.
(Z. Hezarkhani, M. Schreiner, E. Pernicka, R. Heimann/ Freiberg, H. Parzinger/
Berlin, T. Stöllner, G. Weisgerber/Bochum, unterstützt von der DFG).
Geochemische Untersuchungen
zur prähistorischen Buntmetallgewinnung in den Ostalpen (B. Höppner, E.
Pernicka/Freiberg).
Die prähistorische Siedlung
im Bergbaurevier von Bartholomäberg im Montafon (Vorarlberg, Österreich). R.
Krause/Berlin, K. Oeggl/Innsbruck, E. Pernicka/Freiberg. Ausgrabung,
Vegetationsgeschichte, Archäometallurgie; unterstützt von der Gemeinde
Bartholomäberg und vom Land Vorarlberg.
Eisenverarbeitung im
Oppidum von Manching: Modellversuch einer Ressourcen-Rekonstruktion. (R. Schwab,
E. Pernicka/Freiberg) Doktorarbeit.
Frühe Kupfergewinnung in
Armenien (K. Meliksetian/Erivan, C. Chataigner/Lyon, E. Pernicka/Freiberg),
EU-Projekt
Archäometallurgische Untersuchungen an
und zum Hortfund von Nebra (E. Pernicka/Freiberg, H. Meller, C.-H.
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Heidelberg
Junk M. (2004): Material properties of copper alloys containing arsenic,
antimony, and bismuth: The material of Early Bronze Age ingot torques. TU Freiberg
Arndt, Ursula: Molekulare Phylogenie und Diversität
des ausgestorbenen Höhlenlöwen, Panthera leo spelaea (Goldfuss 1810) auf
der Grundlage mitochondrialer DNA-Sequenzen aus pleistozänen Knochenfunden.-
Magisterarbeit (Betreuer: K. W. Alt).
Bartels A (2002) Verwandtschaftsrekonstruktion beim
Rotfuchs Vulpes vulpes durch molekulargenetische Analysen an degradierten
Gewebeproben. Diplomarbeit, Georg-August-Universität Göttingen.
Becker, J. (2003) Phosphatuntersuchungen an
Bodenproben aus Schlitzgruben. Diplomarbeit, TU Freiberg (Betreuer: E.
Pernicka).
Busse C (2002) Entwicklung einer Methode
zur Datierung archäologischer Keramik mittels Optisch Stimulierter Lumineszenz.
Diplomarbeit, Universität Regensburg.
Czerwinski, Petra: aDNA-Sequenzierung des Cytochrom b
Gens aus frühneolithischen Knochen des europäischen Auerochsen (Bos
primigenius) und Hausrinds (Bos taurus). Zur Unterscheidung von
postmortalen DNA-Schäden und Artefakten von Polymorphismen und zur
Authentifizierung von aDNA-Sequenzen.-Diplomarbeit. (Betreuer: K. W.
Alt).
Dürrwächter, Claudia: Archäometrische Analysen zur
ökonomischen und kulturellen Transition beim Übergang vom Früh- zum
Mittelneolithikum.- Magisterarbeit (Betreuer: K. W. Alt).
Gumprich (2004) Archäometrische Untersuchungen an den
Goldteilen aus dem Hortfund von Nebra. Diplomarbeit, TU Freiberg (Betreuer: C.
Neelmeijer, Rossendorf, E. Pernicka).
Hanisch, Dorin: Bioimpedanzanalytische Untersuchung
der Körperzusammensetzung an ein- und zweieiigen Zwillingen.-Magisterarbeit
(Betreuer: K. W. Alt).
Hunger, K. (2003) Versuche zur 14C-Datierung
von archäologischen Eisenartefakten mit AMS. TU Diplomarbeit, Freiberg
(Betreuer: W. Kretschmer, Erlangen, E. Pernicka).
Kunstmann, L. (2004) Archäologische und
archäometallurgische Untersuchungen zum Röstprozess in der spätbronzezeitlichen
Kupfermetallurgie in den Ostalpen. Diplomarbeit, TU Freiberg (Betreuer: H.
Presslinger, Leoben, E. Pernicka).
Löbig, Frank: Evaluation der Methoden zur Bestimmung
des Individualalters an kindlichen Fossilfunden.-Magisterarbeit (Betreuer:
K. W. Alt).
Mödlinger, M. (2002) Metallographisch – analytische
Untersuchungen an einem spätantiken Hortfundvom Buschberg, Niederösterreich.
Universität Wien.
Müller B (2002) Design einer Multiplex-PCR zur
Typisierung von Y-STR Haplotypen aus degradierter DNA. Diplomarbeit,
Georg-August-Universität Göttingen.
Nickel, D. (2003) Archäometrische Untersuchungen zum
Hortfund von Nebra. Diplomarbeit, TU Freiberg (Betreuer: E. Pernicka).
Oehmichen, D. (2004) Chemisch-physikalische
Untersuchungen an den Renaissance-Gipsformen des Bernard Palissy:
Herstellungstechniken und Alterungsprozesse. Diplomarbeit, TU Freiberg
(Betreuer, A. Bouquillon, Paris, E. Pernicka)
Rödder, Simone:
Genomsequenz o(de)r genome sequence? Die
Darstellung der Entschlüsselung des menschlichen Erbguts in deutschen und
britischen Medien.-Diplomarbeit. (Betreuer: K. W. Alt).
Schreiner, M.
(2002) Mineralogical and geochemical investigations into prehistoric smelting
slags from Tepe Sialk/Central Iran. Diplomarbeit,
TU Freiberg (Betreuer: R. Heimann, E. Pernicka).
Tehrani-Modarressi D. (2003) Ein Ensemble
frühlatenezeilicher Metallverarbeitung aus der Siedlung von Eberdingen-Hochdorf
(Lkr. Ludwigsburg). Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Wanner, Isabel Sora: Die Maya vom Xcambó (Yukatan,
Mexiko) – eine osteometrische Studie.- Magisterarbeit (Betreuer: K. W.
Alt).
Winterholler, B. (2004) Untersuchungen zur Mobilität
archäologischer Gruppen anhand von Strontiumisotopenverhältnissen.
Diplomarbeit, TU Freiberg (Betreuer: V. Heyd, E. Pernicka).
Stellengesuch
Dr. Uwe Hilfrich (vgl. Dissertationen), z.Z. Physiologisch Chemisches Institut der
Universität Tübingen, Hoppe-Seylerstrasse 4, D-72076 Tübingen, Stellenangebot
erwünscht!
Verschiedenes
Geisteswissenschaften im Dialog
Nach dem erfolgreichen
Mainzer Symposium "Hightec für die Vergangenheit", zu dem im
September 2003 mehrere hundert Experten und Laien im Mainzer Schloss
zusammengekommen waren, fand am 11.12.03 im Kunstmuseum Bonn eine weitere
öffentliche Vortragsreihe statt, die das Thema Archäometrie zum Inhalt hatte.
Sie wurde im Rahmen der Veranstaltung "Geisteswissenschaften im
Dialog" von der Union der Deutschen Akademien und der
Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz veranstaltet. Die
Vortragsreihe hatte den Titel "Sternstunde der Ureuropäer - Die
Himmelsscheibe von Nebra". Nach einer Einführung in das Thema (PD Dr. A.
Hauptmann, Deutsches Bergbau-Museum Bochum) behandelten drei Beiträge die
Fundgeschichte und archäologische Interpretation (Dr. Harald Meller,
Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt), die naturwissenschaftliche Untersuchungen
(Prof. Dr. Ernst Pernicka, TU-Freiberg) und die astronomischen Aspekte dieses
spektakulären Fundes (Prof. Dr. Wolfhard Schlosser, Ruhr-Universität Bochum).
Die Vorträge waren nicht
nur Dank der enormen Publizität der Himmelsscheibe eine sehr gute Gelegenheit,
um einmal mehr die erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen
Geistes- und Naturwissenschaften in Deutschland, die Archäometrie, der
Öffentlichkeit zu präsentieren. Weit über 200 Zuhörer waren anwesend, darunter
zahlreiche prominente Vertreter von Politik und Wissenschaften. Den Vorträgen
folgte eine ausgesprochen rege Diskussion, die sich schließlich bei einem
Stehempfang beim Wein noch lange fortsetzte.
A. Hauptmann, Bochum
Kompaktkurs
Sharing Conservation Decisions 2004
3-26 November 2004, Rome and Florence (Italy)
ORGANIZATION: ICCROM (International Centre for the Study of the Preservation
and Restoration of Cultural Property) Istituto Centrale del Restauro ICR, Rome
Opificio delle Pietre Dure OPD, Florence Institut National du Patrimoine INP,
Département de la formation des restaurateurs Paris
The purpose of this course is to understand the process by which different
heritage professionals share conservation and restoration decisions. At the
core of this process is the need to understand the various meanings and values
of cultural materials. To understand the decision-making process and its
related effects, different stakeholders, institutional contexts, access to
resources, schools of thought, trends in the conservation, and the use of
cultural heritage must be taken into account. The course will focus on the
interdisciplinary character of the conservation decision-making process and its
impact of on heritage.
The course is an intensive program combining theory and practice, through use
of case studies, discussion groups, workshops, and site visits. Current and/or
recent projects undertaken by ICCROM,
ICR, OPD and INP will be presented in situ to the participants, in order
for the participants to analyse the conservation decision-makingprocesses
undertaken, and the interdisciplinary activities such decisions require. Participants will have the
opportunity to expand their existing knowledge, and to debate the various
methods and expertise required to make conservation and restoration decisions.
The course will develop the following themes in-depth: the legislative context
political issues, and communications and advocacy strategies relevant for
various stakeholder groups
A maximum of 18 participants will be selected, taking into account that a good
balance between various professions is necessary for the course. The course is
open to conservators, restorers, art historians, architects, archaeologists,
anthropologists, conservation scientists (chemists, physicists, biologists),
managers (both administrative and site managers), museologists, curators,
registrars, communications and public relations professionals, and so on, who
are actively involved in heritage preservation projects and/or public access to
related resources. At least five years of working experience is required.
Preference will be given to candidates involved in training activities or who
are heads of conservation teams. Candidates are encouraged to submit a 1000-word statement describing
their experiences regarding the process of conservation decision-making.
LECTURERS: Art historians, archaeologists, conservators, restorers,
conservation scientists, legal experts, public advocacy experts in the field of
cultural heritage, and other professionals from leading institutions in Italy,
France and other parts of the world.
COURSE FEE: 900 euros. Only a limited number of ICCROM scholarships will be
available for candidates who demostrate that their participation cannot be
otherwise funded. Candidates are strongly advised to seek financial aid from other
sources such as governements, employers and foundations. A minimum of 1400
euros for living costs will be required for the four week duration of the
course in Rome
APPLICATION: Please use the general ICCROM application form which is available
at the address below or at the website: www.iccrom.org, ICCROM, Training
Information and Fellowships Office, 13, Via di San Michele, I-00153 ROME,
ITALY, e-mail: collections@iccrom.org
APPLICATION DEADLINE: 30 April 2004
ICCROM, Office of Communication & Information, Bureau, Communication et
Information, Tel: ++39 06 58553303, Via di San Michele, 13, I-00153 Rome,
Italy, http://www.iccrom.org
COST Action G8: Non-destructive analysis and testing of museum objects
The conservation and preservation of our cultural
heritage has become one of the main concerns within Europe today. In particular, the increasing need for
non-destructive investigations is a major issue, as sampling is in most cases
restricted in view of the value or the uniqueness of the object. Even in cases that allow sampling,
non-destructive testing offers the possibility of obtaining more information
about one specific sample as complementary techniques may be applied.
In the analytical sciences many non-destructive techniques are available, such
as e.g. ion beam analysis, autoradiography and optical spectroscopy, all of
which can, in principle, be used in this field.
Museums, however, do not always have access to these techniques, while
many of these research instruments and analytical facilities are located in
specialized research institutes, as they require very specific expertise. Some techniques may still need to be introduced
and established in the field of cultural heritage.
It is for these reasons that COST Action G8 has been established, which
aims at creating an environment that enables the co-operation and interaction
between people directly concerned with the maintenance of our cultural heritage
(i.e. art historians, archaeologists and conservators) and researchers in the
natural sciences (i.e. physicists, chemists, material scientists, etc.). COST
is an intergovernmental framework for European cooperation in the field of
scientific and technical research, allowing the coordination of nationally
funded research projects on a European level.
COST Action G8 has three main scientific activities. The first one includes organizing short term
scientific missions (STSMs) between participating institutions. The goal of these missions (5 days - 1 month)
involves the training of scientists of both professional groups in the others’
field as well as to transfer practical experience between the European
countries. Secondly, regular meetings in
the form of workshops are organized to exchange knowledge in a broader group,
to discuss new themes and to build interest and create possibilities for new
collaborations. Thirdly, separate
working group meetings have been created.
The working groups allow a close collaboration and an extended and
efficient exchange of knowledge within a specific topic and provide therefore a
more efficient way of publishing the obtained results.
COST Action G8 started on December 21, 2000 and will run for four and a half
years. At the time of writing twenty
countries have joined. For
further details and information about the possibility of joining the Action,
please visit our website at http://srs.dl.ac.uk/arch/cost-g8 or contact
the chairperson, Prof. Annemie Adriaens (Annemie.Adriaens@UGent.be).
A. Adriaens, Gent, February 2004
Präventive Konservierung: Vom Messornat zum
Aktionismus: Erfahrungen und Ergebnisse eines
Forschungsprojekts zur Aufbewahrung von empfindlichen Objekten in nicht
klimatisierten Museumsdepots. Workshop, Kunsthistorisches Museum Wien, Freitag,
07. Mai 2004
Der Workshop „Präventive
Konservierung“ richtet sich an Fachleute aus Museen oder anderen Institutionen,
die mit der Betreuung empfindlicher historischer Objekte aus Textilien, Leder,
Metall u.ä., sowie zeitgenössischer Objekte mit Verwendung organischer Stoffe
(wie Blut oder Lebensmitteln) betraut sind. Er präsentiert die Ergebnisse eines
an der Wagenburg durchgeführten, zweijährigen Forschungsprojektes zur
Entwicklung einer kostengünstigen und wartungsarmen Standard-Verpackungslösung
für die Aufbewahrung derartiger Objekte in nicht klimatisierten (Museums-)
Depots. Das vom Forschungsförderungsfonds für die gewerbliche Wirtschaft (FFF)
geförderte Projekt war eine Kooperation zwischen dem Kunsthistorischen Museum
(Wagenburg und Naturwissenschaftliches Labor) und dem Verpackungsinstitut (ofi)
des Österreichischen Forschungsinstituts für Chemie und Technik.
It is f Für viele Sammlungen, von den großen Museen, über Kirchen und Klöster,
bis hin zu den kleinen Lokalmuseen, ist die Einrichtung professioneller Depots
mit optimalen konservatorischen Bedingungen aus Kosten- oder Platzgründen nicht
möglich. Für jene Häuser, die Objekte aus Textilien, Leder oder sonstigen
organischen Substanzen (wie sie etwa im Aktionismus verwendet werden)
beherbergen, ist darüber hinaus auch der Schutz vor Schadinsekten ein akutes
Problem.
Ausgehend von dieser Problematik wurden im Wagenburg-Depot mehrere Gruppen
vergleichbarer textiler und lederner Objekte mit Dekor aus Edelmetall in
transparente Kunstofffolien verpackt. Ziel war es, sie einerseits vor
Schadstoffen, Klimaschwankungen und Schadinsekten zu schützen und andererseits
durch die Transparenz des Materials eine regelmäßige Überwachung des Zustands
der verpackten Objekte zu ermöglichen.
Über einen Zeitraum von 1,5 Jahren wurde (aufbauend auf international bereits
verbreiteten Lösungen) die Eignung verschiedener Folientypen, die Möglichkeit
zur Beeinflussung bzw. Stabilisierung der klimatischen Bedingungen in den
Verpackungen, sowie das Pro und Contra einer sauerstofffreien Lagerung
getestet.
Die dabei gemachten Erfahrungen, die durchaus einige Überraschungen boten,
werden im Rahmen des Workshops präsentiert und mit ExpertInnen aus dem Bereich
der präventiven Konservierung und FachkollegInnen aus dem Museumsbereich offen
diskutiert. Dieser Diskurs soll dazu beitragen, die Entwicklung einer
vertriebsfähigen Standard-Verpackungslösung auf eine breitere Basis zu stellen
und an die Bedürfnisse möglichst vieler Sammlungen und Objektarten anzupassen.
M. Griesser, Wien, April 2004
Vom BMBF werden seit 1989
Vorhaben gefördert, in deren Mittelpunkt geisteswissenschaftliche Fragen
stehen, die im Dialog zwischen Natur- und Geisteswissenschaftlern bearbeitet
werden. Zur Lösung dieser Fragestellungen wird durch den Einsatz neuer
Technologien (naturwissenschaftlich-technische Methoden, Verfahren oder Geräte)
ein auf anderem Wege nicht erreichbarer Beitrag geleistet. Bereits mit
BMBF-Mitteln in Forschungszentren, Universitäten und Industrie entwickelte neue
Methoden und Geräte sollen für die Anwendung auf geisteswissenschaftliche
Fragestellungen weiterentwickelt und zum Einsatz gebracht werden.
Die bearbeiteten
Fragestellungen stammen zum überwiegenden Teil aus der archäologischen Forschung,
der Kunstgeschichte und der Literaturwissenschaft. Die verschiedenen
eingesetzten naturwissenschaftlichen Methoden und technischen
·Materialanalyse (Artefakte und Biomaterialien),
·Formanalyse,
·Datierung und
·Ortung
kulturhistorisch bedeutender Objekte, Dokumente oder historischer Stätten
eingesetzt. Beispiele sind in einer Broschüre
zum Förderschwerpunkt aufgeführt. Das Förderprogramm "Neue
naturwissenschaftliche Methoden und Technologien in den Geisteswissenschaften
(NTG)" wird von dem Projektträger
Biologie, Energie und Umwelt am Forschungszentrum
Jülich betreut.
Archäometrie kann in
Deutschland und Großbritannien studiert werden als
Bochum
Im SS 2004 werden an der
Ruhr-Universität Bochum im Rahmen der gestuften Studiengänge
Veranstaltungen zur Archäometrie im Optionalbereich angeboten sowie
Veranstaltungen zur Montanarchäologie.
Ab WS 2004/2005 wird an der Ruhr-Universität Bochum im Rahmen der gestuften
Studiengänge Veranstaltungen zur Archäometrie im Ergänzungsbereich
(Masterphase) angeboten (siehe Lehraktivitäten an Hochschulen/Bochum).
Frankfurt am Main
Teilstudiengang "Archäometrie"
mit Abschluss M. A. an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
(http://www.rz.uni-frankfurt.de/zsb/stud_ang.htm)
Freiberg
Diplom-Studiengang
"Archäometrie/Industriearchäologie" an der Fakultät für
Werkstoffwissenschaft und Werkstofftechnologie der Technischen Universität
Bergakademie Freiberg (http://www.am.tu-freiberg.de/pdf/so.pdf , siehe
Profile/Archäometrie/TU Freiberg). Ab dem Wintersemester 2003/04
wird die Studienrichtung Archäometrie nicht mehr angeboten. Voraussichtlich
wird der Studiengang nur mit der Vertiefung "Industriearchäologie"
ohne die Vertiefungsrichtung "Archäometrie" weitergeführt.
London
MSc
in Technology and Analysis of Archaeological Materials (1-jähriger Studiengang,
aufbauend auf BA / BSc bzw. Vordiplom) (siehe Lehraktivitäten an
Hochschulen/London, http://www.ucl.ac.uk/archaeology)
Würzburg
In Würzburg war es aus verschiedenen Gründen bislang nicht möglich, einen
Nebenfach-Studiengang Archäometrie offiziell zu installieren. Eine
Archäometrieausbildung wird aber indirekt dadurch ermöglicht, dass die
Studenten der Archäologie das Fach Mineralogie als Nebenfach belegen können.
Dabei werden neben dem normalen Lehrangebot für Mineralogen auch spezielle
Lehrveranstaltungen zur Archäometrie angeboten (http://www.uni-wuerzburg.de/mineralogie/schuessler/html/studienberatung.html#Nebenfacharchologie).
Institution: Institut
für Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie IPNA
Universität Basel
Spalenring 145, CH-4055 Basel
Tel. ++41 61 201 02, Fax ++41 61 201 02 55/3500
Email: Pia.Vogt@unibas.ch
www.unibas.ch/arch, und zwar NEU unter IPNA
Beteiligte Personen: Prof.
Dr. Stephanie Jacomet u.a.
Forschungsinteressen: Archäobiologie, Geoarchäologie
siehe: Lehraktivitäten an
Hochschulen/Universität Basel
Institution: Lehrstuhl Geomorphologie
Universität Bayreuth
D -
95440 Bayreuth
Tel.:
0921 – 552266
Fax: 0921 – 552314
ludwig.zoeller@uni-bayreuth.de
http://www.uni-bayreuth.de/departments/geomorph/
Beteiligte Personen: Prof. Dr. L.
Zöller, Dr. M. Fuchs, Dr. U. Hambach
Forschungsinteresse: Geoarchäologie,
Paläogeographie, Lumineszenzdatierung, Paläo- und Umweltmagnetik, Trockenräume,
Mediterrane Räume
Institution: Arbeitsgruppe Archäometrie
Institut für Chemie
Freie Universität Berlin
Fabeckstraße 34-36, D-141905 Berlin
Tel. 030-838 52417, Fax. 030-838 52424
schnarch@chemie.fu-berlin.de
http://userpage.chemie.fu-berlin.de/fb_chemie/iac/agsimon/analhome.html
Beteiligte Personen: PD
Dr. Gerwulf Schneider
Forschungsinteressen: Archäokeramologie (geochemische,
petrologische und technologische Analyse archäologischer Keramik):
Klassifizierung von Massenfunden, Herkunftsbestimmungen der Rohstoffe,
Rekonstruktion der Herstellungstechnik, Bestimmung der keramischen und der
Gebrauchseigenschaften
Untersuchung von Engoben, Glasuren, Glas, Pigmenten, Wandmalerei, Mörtel und
Stein
Schwerpunkte: römische bis mittelalterliche Keramik (Mitteleuropa, Mittelmeer-
und Schwarzmeerraum, Vorderer Orient), neolithische Keramik in Griechenland,
Keramik verschiedener Perioden in der Türkei, im Sudan und Mexico, islamische
glasierte Keramik, Kochtopfkeramik
siehe: Laufende Forschungsprojekte/Keramik
Lehraktivitäten an Hochschulen/FU-Berlin
Institution: eastern
atlas - Geophysikalische Prospektion
Große Hamburger Str. 17
10115 Berlin-Mitte
Tel. (030) 9700 5409, Fax: (030) 9700 5414
info@eastern-atlas.de
http://www.eastern-atlas.de
Beteiligte
Personen: Dipl.-Geophys. Cornelius
Meyer, Dipl.-Geophys. Burkart
Ullrich
Forschungsinteressen:
Komplexe Geophysikalische Erkundung
Methodenentwicklung: Tomografische Verfahren
GIS und CAD-Umsetzung von Prospketionsergebnissen
siehe: Laufende Forschungsprojekte
Institution: Fachbereiche
Archäometallurgie und Montanarchäologie
Forschungsstelle
Archäologie und Materialwissenschaften
Deutsches Bergbau-Museum Bochum
Hernerstrae 45, D-44787 Bochum
Tel.: 0234 968 4031/4041, Fax: 0234 968 4040
Email: andreas.hauptmann@bergbaumuseum.de; thomas.stllner@bergbaumuseum.de
www.bergbaumuseum.de
<?xml:namespace prefix = o ns =
"urn:schemas-microsoft-com:office:office" />
Beteiligte Personen: PD
Dr. Andreas Hauptmann, Dr. Michael Prange, PD Dr. Thomas Stöllner, PD Dr. Ünsal
Yalcin
Forschungsinteressen: Technologie der Kupfer- und Eisengewinnung und
-verarbeitung in der Alten Welt, Gewinnung und Verbreitung von Kupfer aus dem
Gebiet von Feinan/Jordanien, frühe Pyrotechnologie in Anatolien, Keramik,
Bergbau und Rohstoffgewinnung im Vorderen Orient, Kupfer- und Salzbergbau in
Österreichs Alpen
siehe: Lehraktivitäten an Hochschulen/Bochum
Studiengänge Archäometrie
Laufende Forschungsprojekte/Metallurgie
Institution: Arbeitsgruppe
Archäometrie
Helmholtz-Institut für Strahlen- und Kernphysik, Universität Bonn
Nussallee 14-16, D-53115 Bonn
Tel.: 0228 - 732534, -732203(Sekret.), Fax: 0228 - 732505
mommsen@iskp.uni-bonn.de
http://www.iskp.uni-bonn.de/gruppen/mommsen/top.html
Beteiligte Personen: Prof.
Dr. H. Mommsen
Forschungsinteressen: Herkunftsbestimmung von Keramik durch NAA,
geomagnetische Prospektion
siehe: Laufende Forschungsprojekte/Keramik
Lehraktivitäten an Hochschulen/Bonn
Institution: Institut
für Anorganische und Analytische Chemie
Technische Universität Clausthal
Paul-Ernst-Strasse 4, D-38678 Clausthal-Zellerfeld
Tel.: 05323-722656, Fax: 05323-722995
Wolfgang.Brockner@tu-clausthal.de
www.iaac.tu-clausthal.de/abtc
Beteiligte Personen: Prof.
Dr. Wolfgang Brockner, Dipl.-Chem. Th. Bolek, Dr. S. Kaufmann, Dr. Ü. Olgay
Forschungsinteressen: Archäometallurgie, Edelmetallver- und -bearbeitung
siehe: Laufende Forschungsprojekte/Metallurgie
Lehraktivitäten an Hochschulen/Clausthal
Institution: Fachgebiet
Chemische Analytik
Fachbereichs Material- und Geowissenschaften
Technische Universität
Petersenstr. 23, D-64287 Darmstadt
Tel.:+49-6151-166382, Fax:+49-6151-16637
dg7j@hrzpub.tu-darmstadt.de
Beteiligte Personen: Dr.
Peter Hoffmann
Forschungsinteressen: merowingerzeitliche
Glasperlen, arabische Glasperlen, - georgische Glasperlen, antikes und
mittelalterliches transluzides Glas, antike Fälschungen von Münzen, Tinten
mittelalterlicher Kirchenschriften, Tinten islamischer Schriften
siehe: Laufende Forschungsprojekte
Institution: Institut für
Meteorologie und Geophysik
J. W. Goethe-Universität Frankfurt am Main
Feldbergstr. 47, D-60323 Frankfurt a.M.
Tel. : ++49 (0) 69 798 24 90 8, Fax. : ++49 (0) 69 798 23 28 0
N.Schleifer@geophysik.uni-frankfurt.de
Junge@geophysik.uni-frankfurt.de
http://www.geophysik.uni-frankurt.de
Beteiligte Personen: Prof. Dr. Andreas Junge, Dipl.-Geophysiker Norbert
Schleifer
Forschungsinteressen: Magnetische und
Geoelektrische Prospektion
siehe: Laufende Forschungsprojekte/Prospektion
Studiengänge Archäometrie
Institution: Institut für Mineralogie
Johann-Wolfgang Goethe-Universität
Senckenberganlage 28
D-60054 Frankfurt a.M.
Tel. 069 – 79822102, Fax. 28066
brey@em.uni-frankfurt.de
http://www.uni-frankfurt.de/
Beteiligte
Personen: Prof. Dr. G. Brey, Dr. Sabine Klein
Forschungsinteressen:
Herkunftsbestimmung von vorrömischen
und römischem Gold, Blei und Kupfer, Herkunft und Verarbeitungstechniken von
römischen Buntmetallen, Klassifikation von Keramik, Untersuchung von Glasuren,
Gläsern und Pigmenten, Bestimmung von
Eisenschlacken, Echtheitsbestimmungen von archäologischen Funden.
Methoden: Mulitkollektor-ICP-MS, Laserablation
für Spurenelemente, Elektronenstrahlmikrosonde, Röntgenfluoreszenzanalyse,
Polarisationsmikroskopie, Metallographie.
siehe: Laufende Forschungsprojekte
Lehraktivitäten an Hochschulen/Frankfurt
Studiengänge Archäometrie
Institution: Institut
für Archäometrie
TU Bergakademie Freiberg
Gustav-Zeuner-Straße 5, D-09596 Freiberg
Tel. 03731 – 393353, Fax. 392489
ernst.pernicka@am.tu-freiberg.de
martin.bartelheim@am.tu-freiberg.de
http://www.am.tu-freiberg.de
Beteiligte Personen: Prof.
Dr. Ernst Pernicka, Dr. Martin Bartelheim, Dr. Mike Haustein, Bernd Höppner,
Kirstin Kasper, Roland Müller, Thorsten Schifer, Marcus Schreiner, Roland
Schwab
Forschungsinteressen: Kupfermetallurgie in der Alten Welt, Ursprung der
Zinnbronzetechnologie, Herkunftsbestimmung von Gold, Klassifikation von
Keramik, Herkunft und Verarbeitungstechniken von vorrömischen Eisenartefakten,
Werkstoffeigenschaften früher Kupferlegierungen, Geochemie von Obsidian,
Echtheitsbestimmungen von archäologischen Funden
siehe: Laufende Forschungsprojekte
Datierung,/Keramik//Glas/Obsidian/Metallurgie
Lehraktivitäten an Hochschulen/Freiberg
Studiengänge Archäometrie
Institution: Departement
für Geowissenschaften, Mineralogie und Petrographie, Universität, Pérolles, CH-1700 Fribourg, Schweiz
Tel. 41 (0) 26 - 300 89 30, Fax: 41
(0) 26 / 300 97 65
marino.maggetti@unifr.ch
http://www.unifr.ch/geosciences/mineralogie
Beteiligte Personen: Prof.
Dr. Marino Maggetti, Dr. Vincent Serneels, Dr. Gisela Thierrin, Dr. Sophie
Wolf, Dr. Angela Zanco, 5 DoktorandInnen
Forschungsinteressen: Keramik, Glas, Mörtel, Schlacken,
Verhüttungsprozesse, Wandmalereien, Pigmente, Gesteinsartefakte http://www.unifr.ch/geosciences/mineralogie/Arch0.html
siehe: Lehraktivitäten an Hochschulen/Fribourg
Institution: Institut für
Zoologie und Anthropologie
Historische Anthropologie und Humanökologie
Arbeitsgruppen „alte DNA“, „Biomoleküle“ und Spurenelemente“
Universität Göttingen
Bürgerstraße 50, 37073 Göttingen
Tel. 0551/393642, Fax 0551/393645
anthro@gwdg.de
http://www.anthro.uni-goettingen.de
Beteiligte Personen: Prof.
Dr. Bernd Herrmann, Dr. Susanne Hummel (alte DNA),
Dipl.-Biol.
A. Fabig (Spurenelemente), Dipl.-Biol. H. Zierdt
(Biomöleküle)
Forschungsinteressen: 1) alte DNA: Fragestellungen
aus historischer Anthropologie und Archäologie, Festestellung der
Verwandtschaft auf genetischer Ebene (Eltern-Kind Beziehung, Zugehörigkeit zu
einer Bevölkerung), Materialien aus Archäozoologie, Paläobotanik und
Kunstgeschichte, Domestikation von Tieren und Pflanzen,
Materialzusammensetzung
in anthropogen zusammengestellten und veränderten Werkstoffen, Grundlagenforschung.
2) Biomoleküle: körpereigene Biomoleküle in historischen
Knochen wie DNA und Hormone sowie
körperfremde, die durch Aufnahme von Nahrung, Drogen und Arzneimitteln in den
Körper gelangen, Extraktion von Sexualhormonen
(Steroiden) sowie Alkaloiden und Flavonoiden pflanzlicher Herkunft
3) Spurenelemente: Spurenelementmuster historischer menschlicher
Skelettfunde zur Rekonstruktion von Ernährungsgrundlagen und soziokulturellen
Einflussgrößen auf das Nahrungsverhalten, Erfassung
beruflicher Elementbelastungen, qualitative
Charakterisierung sowie quantitative Erfassung diagenetischer Prozesse und
deren Auswirkungen auf die Spurenelementkonzentrationen bodengelagerten
Knochenminerals.
siehe: Lehraktivitäten an Hochschulen/Göttingen
Institution: Forschungsstelle Archäometrie
der Heidelberger
Akademie der Wissenschaften
am Max-Planck-Institut für Kernphysik
Saupfercheckweg 1, D-69117 Heidelberg
Tel. 06221 – 516 289/335, Fax. 516 633
g.wagner@mpi-hd.mpg.de
www.mpi-hd.mpg.de/archaeometry/
Beteiligte Personen: Prof. Dr. Günther Wagner, Dr. U.A.
Glasmacher, S. Greilich, Dr. A. Kadereit
Forschungsinteressen: Lumineszenz-Datierung von Sedimenten und
Gesteinsoberflächen, Partikelspur-Datierung, Geoarchäologie,
Landschaftsrekonstruktion
siehe: Laufende Forschungsprojekte Datierung/Geoarchäologie
Lehraktivitäten an Hochschulen/Heidelberg u. Frankfurt a.M.
Institution: Institute of
Archaeology UCL
31-34 Gordon Square, London WC1H OPY, U.K.
Tel. +48-22-6247559, Fax +48-22-8396492
th.rehren@ucl.acuk
http://www.ucl.ac.uk/archaeology
Beteiligte Personen: Dr. Thilo Rehren, Vincent Pigott, Dafydd Griffiths, Dr.
John Merkel, Kevin Reeves, Prakash Dodia
Forschungsinteressen: Metallurgie mit besonderem
Schwerpunkt auf den entwickelten Kulturen der Alten Welt (ab Spätbronzezeit bis
Neuzeit), Südamerika und Zentral- und Südost-Asien. Gewinnung und Raffination
von Kupfer, Silber, Gold und Blei. Herstellung von Tiegelstahl und Messing im
1. und 2. Jahrtausend nach Christus.
Frühe metallurgische Analytik ('Alchemie') in Spätmittelalter und Frühneuzeit.
Korrosion und Konservierung von Kupfer-basierten Artefakten.
Glasproduktion und -färbung in der Spätbronzezeit und Eisenzeit mit besonderem
Schwerpunkt auf dem östlichen Mittelmeer (Ägypten und Griechenland).
Technische / industrielle Keramik im Zusammenhang mit Metallurgie: Herstellung
von Ägyptisch Blau; Tiegelkeramiken; Entwicklung von Kupellationsmaterialien
seit der Frühbronzezeit.
siehe: Laufende Forschungsprojekte
Keramik/Glas/Obsidian/Sonstige Materialien/Metallurgie
Lehrveranstaltungen an Hochschulen/London
Studiengänge Archäometrie
Institution: Institut
für Anthropologie
Arbeitsgruppe Molekulare Anthropologie
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Colonel-Kleinmann-Weg 2, D-55099 Mainz
Tel. 06131 - 39 22313, Fax: 06131 - 39 25132
Minneken@mail.uni-mainz.de
http://www.uni-mainz.de/FB/Biologie/Anthropologie/start.html
Beteiligte Personen: Prof.
Dr. Kurt W. Alt, Dr. Joachim Burger, Dr. Odile Loreille, Sabine Möller-Rieker,
Ruth Bollongio, Kinga Balogh, Magdalena Bogus, Wolfgang Haak, Frauke Stock,
Anna Linderholm
Forschungsinteressen: Biomolekulare Archäometrie, Molekulargenetik
siehe: Lehraktivitäten an Hochschulen/Mainz
Institution: Landesamt
für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz
Abteilung Archäologie, Amt Mainz
Große Langgasse 29, D-55116 Mainz
Tel. 06131 – 20 16 300 / 302, Fax. 20 16 333
Beteiligte Personen: Dr.
G. Rupprecht, Dr. J. Dolata
Forschungsinteressen: Archäologische und archäometrische Erforschung der
Baumaterialien der Großbauten des römischen Mainz (Steine, Mörtel, Ziegel),
Antike Ziegeleigeschichte, Rekonstruktion eines Organisationsbildes römischer
Ziegelherstellung, Ziegelstempel
siehe: Laufende Forschungsprojekte: Keramik /Sonstige
Materialien
Institution: Forschungsgruppe
Geomorphologie und Landschaftsentwicklung
Fachbereich Geographie
Philipps-Universität Marburg
Hernerstraße 45 D-35032 Marburg
Tel.: 06421 - 2824261 (Sekret.), Fax: 06421 – 2828950
h.brueckner@mailer.uni-marburg.de
http://www.uni-marburg.de/geographie
Beteiligte
Personen: Prof. Dr. H. Brückner, Dr. M.
Handl, Dr. A. Vött, Dr. A. Zander, Dipl.-Geogr. M. Huhmann, Dipl.-Geogr. M.
Müllenhoff Dipl.-Geogr. E. Zippel,
Forschungsinteressen:
Geoarchäologie,
Paläogeographie, quartäre Landschaftsgenese, Küstenmorphologie,
Lumineszenz-Datierungen,
siehe: Lehraktivitäten an Hochschulen/Marburg
Laufende Forschungsprojekte: Geoarchäologie/Datierung
Institution: Arbeitsgruppe Geoarächologie
Institut für Ur- und
Frühgeschichte, Abt. Ältere Urgeschichte und Quartärökologie,
Universität Tübingen
Schloss Hohentübingen
D-72070 Tübingen
Tel. ++49
(0)7071/29-76457, Fax. ++49 (0)7071/29-5714, http://www.uni-tuebingen.de/uni/afa/index.html
Beteiligte Peronen: Nicholas J. Conard nicholas.conard@uni-tuebingen.de,
Katleen Deckers katleen.deckers@uni-tuebingen.de, Paul
Goldberg paulberg@bu.edu,
(Boston University, Gastprofessur bis August 2004 in Tübingen) Solveig Schiegl solveig.schiegl@uni-tuebingen.de.
Forschungsinteressen: Fundstellengenese, Mikromorphologie, Phytolithenanalyse,
Geoarchäologie paläolithischer Feuerstellen.
nstitution: Arbeitsgruppe
Knochendiagenese
Institut für Geowissenschaften
Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters,
Universität,
Schloss, D-72070 Tübingen
Beteiligte
Personen: Dr. Hans-Ulrich
Pfretzschner Hans-Ulrich.Pfretzschner@uni-tuebingen.de,
Prof. Hans-Peter Uerpmann hans-peter.uerpmann@uni-tuenbingen.de,
Thomas Tütken thomas.tuetken@uni-tuebingen.de,
Kurt Prangenberg kurt.prangenberg@uni-tuebingen.de,
Serge Paulus serge.paulus@uni-tuebingen.de,
Mirjam Grünbauer mirjam.schmid@student.uni-tuebingen.de,
Corina Knipper corina.knipper@student.uni-tuebingen.de
Forschungsinteressen: chemische und histologische Veränderungen während der
Knochendiagenese, histologische und mineral-chemische Auswertungen von
Knochendünnschliffen, experimentelle Untersuchungen zu Fossilisationsprozessen
während der Knochenfrühdiagenese, isotopengeochemische Veränderungen von
stabilen (O, S, N, C) und radiogenen (Sr, Nd)
Isotopen sowie Seltenen Erd- und Spurenelementen der phosphatischen
Mineralphase paläontologischer Großsäugerknochen und Zähne aus verschiedenen
neogenen terrestrischen und marinen Diagenesemilieus, Erhaltungsfähigkeit von
DNA und Spurenelementgehalten in archäologischen und paläontologischen Menschen-
und Tierknochen unter Zuhilfenahme von biochemischen und geochemischen
Untersuchungsverfahren. Analyse von stabilen Isotopen (O, C, N) in Pferdezähnen
zur Paläoklimarekonstruktion im Holozän in Anatolien und den angrenzenden
Gebieten, Molekulare Untersuchungen zur Domestikationsgeschichte der Equiden im
Vorderen Orient, Variabilität der
Strontiumisotopie bei ortsstabilen Populationen
stitution: ARCHEA
ul. Ogrodowa 8m95, PL-00-896 Warszawa
Tel. +48-22-6247559, Fax +48-22-8396492
m.dasz@wp.pl
Beteiligte Personen: Dr.
Malgorzata Daszkiewicz
Forschungsinteressen: Archäokeramologie (geochemische,
petrologische und technologische Analyse archäologischer Keramik):
Klassifizierung von Massenfunden, Herkunftsbestimmungen der Rohstoffe,
Rekonstruktion der Herstellungstechnik, Bestimmung der keramischen und der
Gebrauchseigenschaften
Untersuchung von Engoben, Glasuren, Glas, Pigmenten, Wandmalerei, Mörtel und
Stein
Schwerpunkte: römische bis mittelalterliche Keramik (Polen, Mitteleuropa,
Mittelmeer- und Schwarzmeerraum, Vorderer Orient), neolithische Keramik in
Griechenland, Keramik verschiedener Perioden in der Türkei auf Zypern, im Sudan
und Mexiko, islamische glasierte Keramik, Kochtopfkeramik
siehe: Laufende Forschungsprojekte/Keramik
Institution: Arbeitsgruppe
Kulturgüterschutz am
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (ISC), Außenstelle Bronnbach
Bronnbach 28, 97877 Wertheim-Bronnbach
Tel.:
0931 – 4100701 (Sekret.),
Fax: 0931 – 4100799
roemich@isc.fhg.de
Beteiligte
Personen: Dr. Hannelore
Römich,
Dr. Peter Mottner, Dr. Sandra Gerlach
Forschungsinteressen:
Forschung für die Restaurierung und
Konservierung, Schadensanalysen, Schadenssimulation, Bewertung von
Reinigungsmethoden, Entwicklung und Charakterisierung von Konservierungsmaterialien,
Umweltmonitoring, Aufbewahrungsbedingungen für empfindliche Materialien
Materialien: Glas, Keramik, Glasierte Keramik,
Email, Metall, Mosaik
Methoden:
IR-Spektroskopie, UV/VIS, Lichtmikroskopie, REM/EDX, beschleunigte
Bewitterungsverfahren etc
siehe: Laufende Forschungsprojekte
Glas/Keramik/Metall
Institution: Arbeitsgruppe
Archäometrie
Institut für Mineralogie
Universität Würzburg
Am Hubland, D-97074 Würzburg
Tel. 0931-888-5422, Fax. 0931-888-4620
uli.schuessler@mail.uni-wuerzburg.de
Beteiligte Personen: Priv.
Doz. Dr. Ulrich Schüßler, Prof. Dr. Martin Okrusch, Dipl. Min. Anne-Mette
Christensen
Forschungsinteressen: Antike und mittelalterliche
Gläser; römische Kameogläser; spätmittelalterliche Glashütten: Ofenbauten,
Schmelztiegel, Glasfritten, Glasprodukte; Natursteinartefakte: Neolithische
Steinäxte, Granat als Verzierung antiker und frühmittelalterlicher
Schmuckstücke; Metallüberzüge auf Keramikgefäßen: Zinn auf makedonischer
Keramik; mittelalterliche Keramik Niedersachsens; antike Schmuckperlen aus dem
Oman und Sri Lanka.
siehe: http://www.uni-wuerzburg.de/mineralogie/schuessler/html/archaeometry.html
Institution: Arbeitskreis
Archäometrie und Denkmalpflege der Deutschen Mineralogischen Gesellschaft (DMG http://www.dmg.uni-koeln.de/Index-all.html)
Sprecher: Priv.
Doz. Dr. Ulrich Schüßler, Institut für Mineralogie der Universität Würzburg, Am
Hubland, D-97074 Würzburg, Tel. 0931-888-5422, Fax. 0931-888-4620
uli.schuessler@mail.uni-wuerzburg.de
Interessen: Zusammenschluss archäometrisch und
denkmalpflegerisch arbeitender Mineralogen, Mitveranstalter der im 18-monatigen
Turnus stattfindenden Tagung „Archäometrie und Denkmalpflege“
siehe: http://www.uni-wuerzburg.de/mineralogie/schuessler/arbeitskreis/index.html
Die Redaktion des Archäometrischen Nachrichtenblatts
dankt allen, die mit Informationen zum Gelingen dieser Ausgabe beigetragen
haben.
Wir bitten die Autoren der Rubrik ‚Profile’ im
Interesse eines einheitlichen Stils (1) eine vollständige postalische Adresse,
Tel.- und Fax-Nummer und – soweit vorhanden – ihre Homepage anzugeben und (2)
die Beschreibung der Forschungsinteressen so knapp wie möglich zu halten. Pro
Profil steht maximal eine halbe Seite zur Verfügung. Gegebenenfalls müssen wir
Kürzungen vornehmen, wobei sich Fehler einschleichen können. Wir bitten dafür
um Entschuldigung und sind für Hinweise dankbar. Denken Sie auch an die
gelegentliche Aktualisierung des aufgeführten Profils und der Projekte.
Die nächste Ausgabe erscheint Mitte Oktober (Redaktionsschluss
am 10.10.04). Bitte
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und möglichst elektronisch an die Redaktion:
g.wagner@mpi-hd.mpg.de